„Meine Stimme für Vernunft“: Für mehr Respekt!

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Die SPD organisiert zusammen mit vielen Prominenten wie der Schauspielerin Iris Berben die Aktion „Meine Stimme für Vernunft“. Mit dieser Kampagne werben die Beteiligten für einen vernünftigen Umgang miteinander und sozialen Zusammenhalt. Sie positionieren sich damit gegen alle, die angesichts der Flüchtlingsbewegungen Hass säen. SPD-Landtagskandidat Michael Femmer unterstützt diese Initiative.

 

Das politische Klima hat sich in Deutschland spürbar verschlechtert: Zunehmend kritisieren Gegner der aktuellen Flüchtlingspolitik nicht mehr sachlich, sondern lassen ihrem Hass freien Lauf. Das zeigt sich besonders stark in den sozialen Netzwerken, in denen Beschimpfungen bis hin zu Drohungen immer mehr Oberhand gewinnen. Viele Politiker und Journalisten berichten zudem von zahlreichen Mails und Briefen mit beleidigenden Inhalten, nicht selten erfüllen sie Straftatbestände.

 

Noch schlimmer: Die Zahl rassistischer Gewalttaten nimmt stark zu. Die vielen Übergriffe auf Journalisten bei Demos, Attacken auf Migranten sowie Anschläge auf künftige oder bereits genutzte Flüchtlingsheime erschrecken. Befeuert wird diese Stimmung durch zahlreiche AfD-Politiker, die sich als geistige Brandstifter betätigen. Nach rechts lässt sich bei der AfD keinerlei Abgrenzung erkennen.

 

Mit der Aktion „Meine Stimme für Vernunft“ setzen die SPD und Prominente ein klares Zeichen gegen diese besorgniserregende Entwicklung. Michael Femmer begrüßt diesen Schritt: „Wir dürfen nicht den Lautstarken das Feld überlassen, die Hass verbreiten und unsere demokratische Kultur beschädigen. Wir sollten allesamt in unserem Umfeld konsequent für die Werte des freiheitlichen Rechtsstaats und für ein friedliches Miteinander eintreten.“

 

Der SPD-Landtagskandidat fügt an: „AfDler und Pegida-Anhänger behaupten oft, sie würden für das Volk sprechen. Das stimmt aber nicht: Die übergroße Mehrheit der Bevölkerung unterstützt weder die AfD noch Pegida. Diese oftmals leise oder gar schweigende Mehrheit muss sich endlich deutlich Gehör verschaffen.“

 

An der Kampagne können sich alle Interessierten beteiligen. Zu den Erstunterzeichnern gehören Iris Berben, Senta Berger, Klaas Heufer-Umlauf, Walter Sittler, Robert Atzorn und Udo Lindenberg.